Sozialer Hintergrund, Gender und Migration in Bildungs- und Berufsorientierung

Insbesondere sollten diejenigen SchülerInnen aus den Ergebnissen des Projektes profitieren, die aufgrund ihres sozialen Hintergrunds weniger konstruktive Unterstützung zur Bildungs- und Berufswahl in der Familie erhalten.

„Die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund stellt eine große Herausforderung für das österreichische Bildungswesen dar. Neben Sprachschwierigkeiten können auch die Vorstellungen über die Rollen von Männern und Frauen bzw. Mädchen und Buben weitreichende Auswirkungen sowohl auf die Ausbildungs- und Berufswahl als auch auf die weiteren Lebensperspektiven haben. Für das Schulwesen stellt sich die Aufgabe, dadurch entstehende persönliche Einengungen zu thematisieren und die Schüler/innen dabei zu unterstützen, mit dem Leben in ihrer neuen Umgebung zurechtzukommen.“ (Quelle: http://www.bmukk.gv.at/schulen/unterricht/ba/gender_migration.xml)

„In technischen und handwerklichen Ausbildungs- und Studienrichtungen ist der Prozentanteil von Mädchen und jungen Frauen immer noch gering. Dies ist nicht Ausdruck von fehlendem Interesse, sondern steht in Zusammenhang damit, dass ‚Technik‘ überwiegend männlich konnotiert ist und die gesellschaftlichen Vorstellungen und Zuschreibungen zu ‚Weiblichkeit‘ oftmals den Vorstellungen und Bildern von Personen, die in technischen Berufen tätig sind, widersprechen. Diese ‚Botschaften‘ werden in unserer Gesellschaft über viele Kanäle tradiert und tragen dazu bei, dass viele Mädchen eine Ausbildung im technischen Bereich von vornherein aus ihren Wahlmöglichkeiten ausschließen – oft obwohl grundsätzliches Interesse vorhanden wäre bzw. obwohl sie nie die Gelegenheit hatten, ihre technischen Fähigkeiten zu erproben.“ (Quelle http://www.bmukk.gv.at, Geschlechtssensible Berufsorientierung für die Zielgruppe Mädchen)

Den Zielgruppen Mädchen, Jugendliche mit Migrationshintergrund und Jugendliche aus unterschiedlichen und sozial benachteiligten Gesellschaftsschichten wird besonderes Augenmerk gewidmet werden.

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